
Roma Club – Was ist das? Geschichte, Besitzer und Fanclubs
Der Roma Club ist kein gewöhnlicher Fußballverein: Gegründet 1927 unter faschistischem Einfluss, ist er heute ein milliardenschweres US-Geschäft und ein weltweites Netz offizieller Fanclubs. Dieser Leitfaden zeigt, was den Roma Club ausmacht – von der Geschichte über die Eigentümer bis zu den Fanclubs in Dublin und Salzburg.
Gegründet: 1927 ·
Stadion: Stadio Olimpico (70.634 Plätze) ·
Eigentümer: Dan Friedkin ·
Präsident: Dan Friedkin ·
Liga: Serie A
Kurzüberblick
- AS Roma wurde am 7. Juni 1927 gegründet (Wikipedia (deutsch)).
- Dan Friedkin ist Eigentümer seit August 2020 (Wikipedia, erste Quelle). (Wikipedia (deutsch))
- Stadio Olimpico ist die Heimspielstätte (Wikipedia (deutsch)).
- Offizielle Roma Clubs gibt es in Dublin und Salzburg (AS Roma Offizielle Website).
- Die genaue Anzahl offizieller Roma Clubs weltweit ist nicht öffentlich bestätigt. (Laola1.at)
- Das Vermögen von Dan Friedkin wird unterschiedlich geschätzt – eine genaue Summe liegt nicht vor. (Laola1.at)
- Die exakte Zusammensetzung der Curva‑Sud‑Gruppen ist nach jüngsten Spaltungen unklar (Laola1.at).
- Die offizielle Bestätigung des Friedkin‑Kaufpreises (591 Mio. €) steht aus – die Angabe beruht auf Wikipedia. (Laola1.at)
- 1927: Gründung durch Fusion mehrerer Vereine (Wikipedia, erste Quelle).
- 2020: Dan Friedkin übernimmt den Verein für 591 Millionen Euro (Wikipedia, erste Quelle).
- Tickets sind über die offizielle Seite asroma.com erhältlich.
- Die Mitgliedschaft bei der AS Roma ist aufgrund der Rechtsform (S.p.A.) nicht wie bei eingetragenen Vereinen möglich (RomaZone Forum).
Sechs Eckdaten zur AS Roma – die wichtigsten Zahlen auf einen Blick:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Offizieller Name | Associazione Sportiva Roma |
| Gegründet | 1927 (7. Juni) |
| Stadion | Stadio Olimpico |
| Eigentümer | Dan Friedkin (The Friedkin Group) |
| Liga | Serie A |
| Webseite | asroma.com |
Was ist der Roma Club?
Der Unterschied zwischen Roma Club und AS Roma
Der Begriff „Roma Club“ wird zweifach verwendet: Er bezeichnet den Profiverein AS Roma (Associazione Sportiva Roma) und die weltweit registrierten Fanclubs. Die AS Roma ist eine Aktiengesellschaft (S.p.A.) und wurde am 7. Juni 1927 durch den Zusammenschluss von Fortitudo Roma, Roman FC und SS Alba gegründet (Wikipedia, erste Quelle). Die Initiative ging von Italo Foschi aus, einem Vertreter der faschistischen Partei (Wikipedia, erste Quelle). Die Vereinsfarben sind Gelb und Rot.
Offizielle Fanclubs vs. lose Gruppen
Offizielle Roma Clubs sind von der AS Roma anerkannte Fanorganisationen. Es gibt über 100 solcher Clubs weltweit, darunter den Roma Club Dublin (AS Roma Offizielle Website) und den Roma Club Salzburg. Im Gegensatz zu lockeren Fangruppen sind diese offiziellen Clubs oft in die Ticketvergabe und Fanshops eingebunden.
Für Fans, die Teil einer organisierten Gemeinschaft sein wollen, lohnt sich die Suche nach einem offiziellen Roma Club in der Nähe – die Vereinsbindung ist dort deutlich enger als bei losen Facebook‑Gruppen.
Die Unterscheidung zwischen Verein und Fanclub ist entscheidend für das Verständnis des Roma Club.
Wem gehört der Roma Club?
Dan Friedkin – der milliardenschwere Eigentümer
Seit August 2020 gehört die AS Roma dem US-amerikanischen Unternehmer Dan Friedkin. Über seine The Friedkin Group hält er 95,97 % der Anteile (Wikipedia, erste Quelle). Der Kaufpreis lag bei 591 Millionen Euro (Wikipedia, erste Quelle). Friedkin ist auch Präsident des Vereins.
Übernahme im Jahr 2020
Der Verkauf wurde am 17. Juni 2020 abgeschlossen (Wikipedia, erste Quelle). Zuvor war der amerikanische Investor James Pallotta Eigentümer – bekannt für sein schwieriges Verhältnis zu den Fans.
„Pallotta nannte die Anhänger einmal ‚fucking idiots‘.“
James Pallotta, ehemaliger Eigentümer (Laola1.at)
„Die Curva Sud ist derzeit zersplittert durch Auflösung großer Gruppen, Inhaftierungen und Stadionverbote.“
Kai Tippmann, Journalist bei Laola1
Der Eigentümerwechsel zeigt, wie stark die AS Roma von internationalen Investoren abhängt. Für Fans bedeutet das: weniger Mitspracherecht, aber auch mehr finanzielle Stabilität.
Der Konflikt zwischen Fanbasis und Kapitalgebern prägt die Identität des Roma Club nachhaltig.
Welche Mannschaften gibt es in Rom?
AS Roma und Lazio Rom – die Stadtrivalen
Rom ist die Heimat zweier großer Serie‑A‑Klubs: AS Roma (gegründet 1927) und Lazio Rom (gegründet 1900). Beide teilen sich das Stadio Olimpico (Wikipedia Stadio Olimpico). Die Rivalität ist historisch und geht auf unterschiedliche politische Wurzeln zurück – Roma galt als Verein der Arbeiterklasse, Lazio als bürgerlich.
Weitere Vereine in der Stadt
Neben den beiden Großen gibt es kleinere Klubs wie ASD Roma City oder SS Lazio (Frauenfußball). Für den internationalen Fußball sind jedoch nur Roma und Lazio relevant.
Aus welchem Land kommt der AS Roma?
Italien – das Heimatland des Vereins
Die AS Roma ist ein professioneller Fußballverein aus Italien und spielt in der höchsten italienischen Liga, der Serie A (Wikipedia, erste Quelle). Der Verein ist fest in der Hauptstadt Rom verwurzelt, die Hauptverwaltung sitzt in der Via di Trigoria.
Rom als Hauptstadt
Rom ist nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern auch das kulturelle Herz des Vereins. Die Fanszene rund um die Curva Sud im Stadio Olimpico prägt das Bild des Klubs seit Jahrzehnten. Die Ultras von Roma existieren seit 1972 (Wikipedia (deutsch)).
Liegt der Roma Fußballclub in Rom?
Das Stadio Olimpico als Heimspielstätte
Ja, der Verein hat sein Stadion in Rom. Das Stadio Olimpico liegt im Stadtteil Foro Italico und bietet Platz für etwa 70.000 Zuschauer (Wikipedia Stadio Olimpico). Neben Fußballspielen werden dort auch Leichtathletik und Konzerte ausgetragen.
Standort und Umgebung
Das Stadio Olimpico ist Teil eines großen Sportkomplexes, zu dem auch das Stadio dei Marmi und das Palazzo dello Sport gehören. Die Anfahrt erfolgt am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Parkplätze sind knapp. Tickets können über asroma.com oder Listicket erworben werden.
Das Stadio Olimpico wird mit Lazio Rom geteilt, daher ist der Rasen oft stark belastet und die Atmosphäre bei Derby‑Spielen extrem hitzig.
Diese Teilung schafft eine besondere Brisanz, die für Auswärtsfans unvergesslich sein kann.
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Ein zentraler Bestandteil des aktuellen Roma-Kaders ist der Innenverteidiger Evan NDicka bei der AS Roma, der nach seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt nun die Abwehr der Giallorossi stabilisiert.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele offizielle Roma Clubs gibt es?
Die genaue Anzahl ist nicht öffentlich bestätigt, aber es sind über 100 registrierte Clubs weltweit, darunter Roma Club Dublin und Roma Club Salzburg.
Kann ich dem Roma Club beitreten?
Ja, über die offizielle AS‑Roma‑Website können Sie sich über Mitgliedschaften informieren. Beachten Sie, dass die AS Roma eine Aktiengesellschaft ist und keine klassische Vereinsmitgliedschaft wie in Deutschland anbietet.
Gibt es Roma Clubs außerhalb Italiens?
Ja, zahlreiche – von Dublin bis Tokio. Die offiziellen Clubs sind auf der AS‑Roma‑Seite verzeichnet.
Was kostet eine AS Roma Mitgliedschaft?
Die AS Roma bietet verschiedene Pakete an, die Preise variieren je nach Leistungen (z. B. Kartenvorverkauf, Merchandise‑Rabatt). Genaue Preise finden Sie auf asroma.com.
Wo kann ich AS Roma Tickets kaufen?
Offiziell über asroma.com oder Listicket. Achten Sie auf Zweitmarkt‑Plattformen, um Fälschungen zu vermeiden.
Wer ist der Trainer von AS Roma?
Stand 2024 ist Claudio Ranieri Trainer – er kehrte im November 2024 zurück, nachdem er den Verein bereits 2009–2011 trainierte.
Was ist das Maskottchen von AS Roma?
Das Maskottchen ist Roma Wolf, ein Wolf in gelb‑roter Kleidung – eine Anspielung auf das römische Gründungsmythos (Kapitolinische Wölfin).
Für Fans, die ernsthaft über eine Mitgliedschaft oder den Kauf von Tickets nachdenken, gilt: Die Informationslage ist gut, aber die Rechtsform der AS Roma als S.p.A. schafft eine klare Grenze zwischen Fan und Mitbestimmung. Wer nur das Erlebnis im Stadion sucht, findet auf asroma.com alle nötigen Angebote. Wer dagegen aktive Vereinsarbeit erwartet, wird enttäuscht – dafür sind die offiziellen Roma Clubs der richtige Anlaufpunkt.