
LexisNexis einfach erklärt: Nutzung, Eigentümer, Datenlöschung
Die gigantische Datenbank, ohne die kaum ein Jurist auskommt, sammelt im Stillen auch Informationen über ganz normale Menschen – wer schon einmal eine Versicherung abgeschlossen hat, taucht womöglich längst in den Akten von LexisNexis auf, ohne es zu wissen. In der EU gibt es dagegen weitreichende Rechte, die kaum jemand nutzt: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie Ihre Daten aufspüren, verstehen und löschen lassen können.
Hauptsitz: New York City, USA ·
Mutterkonzern: RELX Group (vormals Reed Elsevier) ·
Wurzeln: Elektronisches Recherchesystem Lexis, 1970 ·
Hauptprodukte: Lexis+, Nexis, LexisNexis Risk Solutions ·
Kernbranchen: Rechtsrecherche, Nachrichtendaten, Risikomanagement
Kurzüberblick
- Tochtergesellschaft der RELX Group (Wikipedia)
- Hauptsitz in New York City (Wikipedia)
- Produkte: Lexis+, Nexis, LexisNexis Risk Solutions (LexisNexis Risk Solutions)
- Welche konkreten Daten zu einer Person gespeichert sind
- Wie schnell ein Löschantrag tatsächlich bearbeitet wird
- Ob und wie LexisNexis Daten an Versicherungen weitergibt
- 1970: Start des juristischen Recherchesystems Lexis (Wikipedia)
- 1994: Fusion mit Nexis zum heutigen LexisNexis (Wikipedia)
- 2000er: Ausbau des Bereichs Risk Solutions (Wikipedia)
- Strengere EU-Regulierung für Databroker (Amtsblatt der EU (DSGVO))
- Erhöhter Druck auf Transparenz und Löschrechte (Amtsblatt der EU (DSGVO))
- Wachsende Bedeutung von Betroffenenrechten in Deutschland (Amtsblatt der EU (DSGVO))
Diese Eckdaten machen das Spannungsfeld deutlich: LexisNexis ist zugleich juristisches Premium-Werkzeug und datengetriebener Risikodienst.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hauptsitz | New York City, USA |
| Muttergesellschaft | RELX Group |
| Wurzeln | 1970, elektronisches juristisches Recherchesystem Lexis |
| Hauptprodukte | Lexis+, Nexis, LexisNexis Risk Solutions |
| Zielgruppen | Anwaltskanzleien, Unternehmen, Behörden, Versicherungen |
Wofür wird LexisNexis verwendet?
LexisNexis ist in erster Linie ein Werkzeug für Juristen: Anwälte und Richter nutzen die Plattform, um Urteile, Gesetzeskommentare und Fachanalysen zu recherchieren. LexisNexis bezeichnet Lexis+ als die umfassendste juristische Recherche-Plattform weltweit. Daneben bietet Nexis Zugriff auf tagesaktuelle Nachrichten- und Unternehmensdaten – für Journalisten, Analysten und Unternehmensberater. Der dritte und für Privatpersonen relevanteste Bereich ist LexisNexis Risk Solutions, das Daten für Versicherungen, Banken und Behörden aufbereitet.
Welche Unternehmen nutzen LexisNexis?
- Anwaltskanzleien jeder Größe – für Fallrecht und Rechtsprechung (Wikipedia-Eintrag zu LexisNexis)
- Versicherungen – für Risikobewertung und Betrugsprävention (LexisNexis Risk Solutions)
- Banken und Finanzdienstleister – für Bonitätsprüfungen
- Behörden und Strafverfolgungsbehörden – für Ermittlungszwecke
Nutzen Menschen LexisNexis noch?
Privatpersonen nutzen LexisNexis selten direkt – der Zugang ist kostenpflichtig und auf professionelle Abonnements ausgelegt. Doch indirekt sind viele betroffen: Jedes Mal, wenn eine Versicherung eine Risikoprüfung durchführt oder eine Bank eine Bonitätsauskunft einholt, können Daten von LexisNexis im Spiel sein. Laut LexisNexis Risk Solutions verarbeiten die Risk-Dienste Milliarden von Datensätzen jährlich.
Können Privatpersonen LexisNexis nutzen?
Ein privates Abonnement ist theoretisch möglich, aber unüblich und teuer. Stattdessen können Sie als betroffene Person eine Auskunftsanfrage stellen – das ist Ihr gutes Recht nach der DSGVO und in der Regel kostenlos. Der schnellste Weg führt über das offizielle Privacy Centre von LexisNexis (mehr dazu im Abschnitt Löschantrag).
Das bedeutet: Obwohl Sie LexisNexis nicht wie Google nutzen können, haben Sie ein gesetzlich verankertes Recht zu erfahren, ob das Unternehmen Daten über Sie gespeichert hat.
Wofür steht LexisNexis?
Der Name kombiniert die beiden Hauptproduktlinien Lexis (juristische Recherche) und Nexis (Nachrichten- und Wirtschaftsdaten). Gegründet 1970 als reines juristisches Online-Recherchesystem, wuchs LexisNexis durch Fusionen und Zukäufe zum globalen Datenkonzern. Heute steht der Name für drei unterschiedliche Geschäftsfelder, die unter einem Dach vereint sind.
Was ist die LexisNexis-Datenbank?
- Lexis+ – die juristische Volltextdatenbank mit Fallrecht, Gesetzen, Kommentaren und Analysen (nach eigenen Angaben über 180 Milliarden Dokumente).
- Nexis – das Nachrichten- und Unternehmensarchiv mit Zugriff auf über 40.000 Nachrichtenquellen weltweit.
Beide Plattformen werden über Online-Portale abgerufen und sind das Rückgrat der professionellen Recherche in Kanzleien und Unternehmen. Der Wikipedia-Eintrag zu LexisNexis ordnet das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern juristischer und geschäftlicher Daten ein.
Was ist LexisNexis Risk?
LexisNexis Risk Solutions ist der datengetriebene Arm des Konzerns. Hier werden öffentlich zugängliche Informationen – etwa aus Gerichtsunterlagen, amtlichen Registern und Medien – zu Risikoprofilen für Versicherungen, Banken und Behörden verarbeitet. Laut LexisNexis Risk Solutions nutzen über 10.000 Kunden diese Dienste. Das Geschäftsfeld ist für Privatpersonen relevant, weil es Daten verarbeitet, die Auswirkungen auf Versicherungsbeiträge oder Kreditwürdigkeit haben können.
Diese Zweiteilung ist der Grund, warum Ihre Rechte als betroffene Person bei LexisNexis nicht nur Theorie sind, sondern praktisch relevant werden.
Wem gehört LexisNexis?
LexisNexis ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der RELX Group, einem britisch-niederländischen Konzern, der früher Reed Elsevier hieß. RELX ist an der Londoner Börse notiert und einer der größten Wissenschafts-, Rechts- und Informationsdienstleister der Welt. LexisNexis gehört zum Geschäftsbereich Legal & Professional von RELX.
Aus welchem Land kommt LexisNexis?
Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten – genauer in New York City. Die Konzernmutter RELX hat ihren Sitz in London (Großbritannien) und ist auch in den Niederlanden (Amsterdam) registriert. Die RELX Group liefert auf ihrer Unternehmensseite den Nachweis für die Konzernstruktur.
Wo hat LexisNexis seinen Hauptsitz?
Der Hauptsitz von LexisNexis befindet sich in New York City, genauer in der 230 Park Avenue. Von hier aus werden die globalen Aktivitäten gesteuert. Für den deutschen Markt gibt es eine Niederlassung in Frankfurt am Main, die für das DACH-Geschäft zuständig ist.
Warum durchsucht LexisNexis mich?
LexisNexis durchsucht nicht aktiv „Sie“, sondern sammelt systematisch öffentlich zugängliche Daten und bereitet sie für gewerbliche Kunden auf. Wenn Sie in Deutschland jemals ein Gerichtsverfahren hatten, im Handelsregister eingetragen sind oder in regionalen Zeitungen erwähnt wurden, kann dies in der LexisNexis-Datenbank landen. Die Processing Notice von LexisNexis nennt als Rechtsgrundlage unter anderem die Vertragserfüllung, gesetzliche Pflichten und Betrugsprävention.
Die Datenflut betrifft nicht nur Prominente oder Kriminelle. Jeder, der im öffentlichen Leben auftaucht – selbst durch eine Vereinsgründung oder eine lokale Berichterstattung – kann zum Profil werden. LexisNexis selbst gibt an, Milliarden von öffentlichen Datensätzen zu verarbeiten.
Wie erfahre ich, ob LexisNexis Daten über mich gespeichert hat?
- Stellen Sie eine formlose Auskunftsanfrage über das LexisNexis Privacy Centre (offizielles Anfrageportal).
- Geben Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre aktuelle Adresse an – das Unternehmen benötigt ausreichende Angaben, um relevante Einträge zu finden (LexisNexis GDPR Subject Rights Guide).
- Reichen Sie einen Identitätsnachweis ein (Personalausweis oder Versorgerrechnung), um Missbrauch zu verhindern. LexisNexis erklärt, dass diese Nachweise nach Bearbeitung sicher vernichtet werden.
Die Anfrage sollte kostenlos sein, und das Unternehmen ist verpflichtet, innerhalb eines Monats zu antworten. Bei komplexen Fällen kann die Frist um bis zu zwei Monate verlängert werden – darüber müssen Sie informiert werden.
Welche Quellen nutzt LexisNexis für Personensuchen?
- Öffentliche Gerichtsunterlagen und Urteile
- Handels-, Vereins- und Grundbuchregister
- Medienberichte und Pressemitteilungen
- Soziale Medien (in einigen Bereichen)
- Amtliche Veröffentlichungen (z. B. Stellenausschreibungen, Ausschreibungen)
Laut LexisNexis Processing Notice werden diese Daten auf Basis öffentlicher Verfügbarkeit verarbeitet. Das Unternehmen betont, dass es keine rechtswidrig erlangten Informationen speichert.
Die Antwort darauf liefert der nächste Abschnitt – mit konkretem Vorgehen für Ihren Löschantrag.
Kann ich meine Daten von LexisNexis entfernen lassen?
Ja – zumindest unter den Bedingungen der DSGVO haben Sie ein Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO). Allerdings prüft LexisNexis jeden Antrag einzeln. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder berechtigte Interessen (etwa die Betrugsbekämpfung) können einer vollständigen Löschung entgegenstehen. Der GDPR Subject Rights Guide von LexisNexis erläutert die Möglichkeiten: Neben Löschung können Sie auch Berichtigung, Einschränkung oder Datenübertragbarkeit verlangen.
Wie stelle ich einen Löschantrag bei LexisNexis?
- Privacy Centre aufrufen – Gehen Sie auf das offizielle Datenschutzportal von LexisNexis und wählen Sie „Datenschutzanfrage“.
- Formular ausfüllen – Geben Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und eine Beschreibung des Antrags (z. B. „Ich möchte sämtliche Daten löschen“) an.
- Identität nachweisen – Laden Sie eine Kopie Ihres Personalausweises (geschwärzte Passnummer) oder eine aktuelle Versorgerrechnung hoch.
- Antrag senden – Nach dem Absenden erhalten Sie eine automatische Bestätigung. Das Unternehmen hat einen Monat Zeit zu antworten.
- Bei Ablehnung: Widerspruch einlegen – Falls LexisNexis die Löschung verweigert, können Sie Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde einlegen (für Deutschland: Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI)).
Kann ich LexisNexis in Deutschland kontaktieren?
LexisNexis hat eine Niederlassung in Frankfurt am Main. Für datenschutzrechtliche Anfragen ist jedoch das zentrale Privacy Centre zuständig. Für Unternehmen außerhalb des EWR und der Schweiz nennt LexisNexis die Business Information Solutions B.V. in Amsterdam als Datenschutzvertreter – das ist die offizielle Kontaktperson für DSGVO-Anfragen aus der EU. Eine schriftliche Anfrage ist per Post oder E-Mail möglich; die Adresse finden Sie in der Processing Notice.
Kann man LexisNexis vertrauen?
Die Frage nach dem Vertrauen hat zwei Seiten. Als juristische Recherche-Plattform genießt LexisNexis einen erstklassigen Ruf: die Daten sind gepflegt, die Quellen verlässlich. Capterra, eine Nutzerbewertungsplattform, zeigt, dass professionelle Anwender die Genauigkeit und Tiefe schätzen. Doch im Bereich personenbezogener Daten ist das Bild differenzierter: Die Verarbeitung öffentlicher Daten ist legal, aber intransparent – und die Löschung nicht immer einfach.
Ist LexisNexis seriös?
Ja, das Unternehmen ist ein etablierter und regulärer Akteur im Datensektor. Es unterliegt der Aufsicht durch Datenschutzbehörden und veröffentlicht detaillierte Richtlinien. Dass LexisNexis gleichzeitig Daten für Versicherungen bereitstellt und Löschungen nicht automatisch durchführt, ist kein Zeichen von Unseriosität, sondern Ausdruck eines Spannungsfelds zwischen Geschäftsmodell und Datenschutz.
Wer ist der größte Konkurrent von LexisNexis?
Der größte Konkurrent im Bereich juristischer Recherche ist Westlaw von Thomson Reuters. Westlaw bietet ähnliche Funktionen: eine umfassende Datenbank mit Fallrecht, Gesetzen und Analysen. Im Markt für Risk Solutions und Verbraucherdaten gibt es zahlreiche Wettbewerber wie Experian, Equifax oder TransUnion. LexisNexis hebt sich jedoch durch die Kombination aus juristischen und risk-basierten Daten ab. Wikipedia ordnet LexisNexis gemeinsam mit Westlaw als Marktführer ein.
Drei führende juristische Recherche-Plattformen im Vergleich – LexisNexis steht dabei Westlaw von Thomson Reuters gegenüber.
| Merkmal | LexisNexis (RELX Group) | Westlaw (Thomson Reuters) |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Juristen, Unternehmen, Behörden | Juristen, Kanzleien, Unternehmen |
| Datenbankumfang | Lexis+: über 180 Mrd. Dokumente | Westlaw Edge: über 200 Mrd. Dokumente |
| Schwerpunktregion | US-Recht, aber auch internationale Quellen | US-Recht, starke Präsenz in UK und EU |
| Risk-Dienstleistungen | Grundlegend – großes Portfolio in Versicherung und Banking | Vorhanden, aber geringer ausgeprägt |
| DSGVO-Auskunft | Kostenlos, Frist 1 Monat | Kostenlos, Frist 1 Monat |
Die Datenschutz-Spezifikationen von LexisNexis für Betroffene in der EU – eine Übersicht der wichtigsten Rechte und Verfahren.
| Recht / Verfahren | Beschreibung laut LexisNexis | Quelle |
|---|---|---|
| Auskunftsrecht | Kostenlose Auskunft über gespeicherte Daten | LexisNexis GDPR Guide (S. 3) |
| Berichtigungsrecht | Unrichtige Daten können korrigiert werden | LexisNexis Processing Notice |
| Löschungsrecht | Möglich, aber nicht automatisch; gesetzliche Pflichten können entgegenstehen | LexisNexis Processing Notice |
| Antwortfrist | 1 Monat, bei Komplexität bis zu 3 Monate | LexisNexis GDPR Guide (S. 3) |
| Kosten | Erstantrag kostenlos; wiederholte Kopien können Gebühren auslösen | LexisNexis GDPR Guide (S. 3) |
| Identitätsnachweis | Personalausweis oder Versorgerrechnung nötig | LexisNexis GDPR Guide (S. 3) |
| Datenübertragbarkeit | Recht auf Übertragung in maschinenlesbarem Format | LexisNexis Processing Notice |
| Beschwerderecht | Bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (z. B. BfDI) | Amtsblatt der EU (DSGVO Art. 77) |
Vorteile
- Umfassende und verlässliche juristische Recherche
- Langjährige Erfahrung und hohes Vertrauen im Rechtsmarkt
- Breite Abdeckung internationaler Quellen
- DSGVO-konformes Privacy Centre für Auskünfte
Nachteile
- Intransparente Verarbeitung personenbezogener Daten
- Löschung nicht automatisch – Prüfung durch LexisNexis nötig
- Hohe Kosten für Privatabonnements
- Abhängigkeit von öffentlichen Quellen, die nicht in der EU validiert sind
Das Bild ist damit zweigeteilt: professionell bei juristischer Recherche, zurückhaltend transparent bei personenbezogenen Daten.
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- LexisNexis ist eine Tochtergesellschaft von RELX mit Hauptsitz in New York City – bestätigt durch Wikipedia.
- LexisNexis betreibt juristische Recherche-Plattformen und Risikodatenbanken – bestätigt durch LexisNexis Risk Solutions.
- DSGVO-Rechte (Auskunft, Löschung, Berichtigung) sind anwendbar – bestätigt durch LexisNexis GDPR Guide.
Was unklar ist
- Welche konkreten personenbezogenen Daten zu einer Person gespeichert sind, lässt sich ohne Anfrage nicht beantworten.
- Wie schnell LexisNexis auf einen Löschantrag reagiert, hängt vom Einzelfall ab – es gibt keine öffentlichen Statistiken.
- Ob und wie LexisNexis Daten an bestimmte Versicherungen weitergibt, ist im Detail nicht öffentlich dokumentiert.
„Wir verarbeiten personenbezogene Daten zur Vertragserfüllung, zur Einhaltung gesetzlicher Pflichten, zur Betrugsprävention und zur Streitbeilegung.“
– LexisNexis Processing Notice (offizielle Erklärung zur Datenverarbeitung)
„LexisNexis ist eine Tochtergesellschaft der RELX Group und wurde 1970 gegründet. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern von juristischen und geschäftlichen Informationsdiensten.“
– Wikipedia (Eintrag LexisNexis, abgerufen 2025)
„Die Oberfläche ist mächtig, aber nicht intuitiv. Der Support reagiert oft erst nach Tagen. Trotzdem die beste Quelle für tiefgehende Recherchen im US-Recht.“
– Nutzerbewertung auf Capterra (durchschnittliche Bewertung 4.0/5)
„Der Geschäftsbereich Legal & Professional, zu dem LexisNexis gehört, erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von rund 3,6 Milliarden britischen Pfund.“
– RELX Group (Geschäftsbericht 2023, Investorenseite)
Für den deutschen Verbraucher ist die Sache klar: LexisNexis ist ein mächtiges Werkzeug für Profis – aber als Datenschatten für Versicherungs- und Bonitätsentscheidungen bleibt es ein intransparenter Akteur. Die DSGVO gibt Ihnen das Recht, Klarheit zu schaffen. Wer heute sein Privacy-Centre besucht und eine Auskunft anfordert, legt den Grundstein für eine informierte Entscheidung. Wer sie nicht nutzt, bleibt im Datenschatten – wer sie nutzt, gewinnt Kontrolle zurück.
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Häufig gestellte Fragen
Ist LexisNexis kostenlos?
Nein, LexisNexis ist ein kostenpflichtiger Abodienst für Unternehmen und Institutionen. Eine kostenlose Nutzung für Privatpersonen ist nicht vorgesehen – aber eine Auskunftsanfrage nach DSGVO ist kostenlos.
Welche Daten sammelt LexisNexis über mich?
LexisNexis sammelt öffentlich zugängliche Informationen wie Gerichtsurteile, Registereinträge und Medienberichte. Die genaue Zusammenstellung variiert je nach Person.
Wie lange speichert LexisNexis meine Daten?
Das Unternehmen speichert Daten so lange, wie es für die Verarbeitungszwecke erforderlich ist. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten können die Speicherdauer verlängern.
Gibt es bei LexisNexis eine kostenlose Auskunft nach DSGVO?
Ja, die erste Auskunft ist kostenlos. Für wiederholte Kopien können Verwaltungskosten anfallen (LexisNexis GDPR Guide, S. 3).
Bietet LexisNexis eine Testversion an?
Für professionelle Abonnements gibt es auf Anfrage Demozugänge. Eine kostenlose Testversion für Privatpersonen existiert nicht.
Was kostet LexisNexis für Unternehmen?
Die Preise sind nicht öffentlich und werden individuell verhandelt. Typischerweise zahlen Kanzleien mehrere tausend Euro pro Jahr für einen Zugang.
Ist LexisNexis in Deutschland erhältlich?
Ja, LexisNexis ist über die Niederlassung in Frankfurt am Main erhältlich. Die Plattform ist auf Deutsch verfügbar, der Fokus liegt jedoch auf US-amerikanischem Recht.