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M32 – Test, Features und X32-Vergleich

Oliver Freddie Morgan Thompson • 2026-04-08 • Gepruft von Elias Hoffmann

Das Midas M32 etablierte sich als digitales 32-Kanal-Mischpult für professionelle Live-Anwendungen und Studios. Entwickelt von der Music Group nach der Übernahme der britischen Traditionsmarke Midas, vereint die Konsole audiophile Vorverstärkertechnik mit einer intuitiven Bedienoberfläche.

In deutschen Fachtests erzielt das Gerät durchweg Bestnoten von 5/5 Sternen. Besonders die Mikrofonvorverstärker der PRO Serie und das flexibel konfigurierbare Routing-System heben sich vom Wettbewerb ab.

Die enge technische Verwandtschaft zum Behringer X32 führt regelmäßig zu Verwechslungen. Trotz identischer Softwarebasis unterscheiden sich die Geräte in entscheidenden Hardware-Aspekten und der Signalqualität erheblich.

Was zeichnet das Midas M32 technisch aus?

32
PRO Serie Preamps

32 XLR-Mikrofonvorverstärker der MIDAS PRO Serie mit niedrigem Rauschverhalten.

40
Simultane Eingänge

40 simultane Eingangskanäle (32 Mic/Line + 8 Aux) für komplexe Besetzungen.

2.890 €
Marktpreis

Aktueller Preis etwa 2.890 Euro, positioniert im professionellen Mid-Range-Segment.

5/5
Testurteil

Durchweg positive Bewertungen in deutschen Fachmagazinen für Klang und Verarbeitung.

Zentrale Leistungsmerkmale

  • Rauscharme PRO-Serie-Vorverstärker messbar überlegen gegenüber Standard-Konkurrenz
  • 40-Bit Fließkommaberechnung für präzise interne Signalverarbeitung
  • 192 kHz AD/DA-Wandler mit Vorbereitung für 96-kHz-Betrieb
  • USB 2.0 Audio Interface mit vollen 32×32 Kanalkapazitäten
  • Vollständige Software-Kompatibilität zur Behringer X32-Plattform
  • Optionale Erweiterungskarten für Dante, MADI, ADAT und AES50
Merkmal Spezifikation
Mikrofonvorverstärker 32 × MIDAS PRO Serie XLR
Simultane Eingänge 40 (32 Mic/Line + 8 weitere)
XLR-Ausgänge 16 plus Monitoring-Outs
Mixbusse 25 zeitlich synchronisiert, phasenkohärent
DCAs 8 digital gesteuerte Verstärker
Effektprozessoren 8 Stereo-Effekteinheiten
AD/DA-Wandler 192 kHz
Interne Berechnung 40-Bit Fließkomma
USB Interface 32 × 32 Kanäle
Aux Wege 6 (zwei parallel als Cinch)
Mute-Gruppen 6
Gewicht Etwas schwerer als Vergleichsmodelle

Wie unterscheidet sich das Midas M32 vom Behringer X32?

Gemeinsame Software-Basis

Beide Konsolen nutzen identische Software in der aktuellen Version 2.10. Die vollständige Kompatibilität ermöglicht den Austausch von Speicherdateien zwischen den Pulttypen. Beide Geräte erkennen Behringer S16 Stageboxen und verbinden sich über AES50 fehlerfrei. Firmware-Updates lassen sich mit dem gleichen Patch durchführen.

Hardware-Qualität und Audioperformance

Das Midas M32 besitzt hochwertigere Bedienelemente, Fader und Encoder. Das Design mit angewinkeltem Display bietet bessere ergonomische Übersichtlichkeit. Messungen mit dem Right Mark Audio Analyzer bestätigen eine deutlich geringere Rauschbeleuchtung gegenüber dem X32, besonders bei hohen Gain-Einstellungen.

Kompatibilität im Praxiseinsatz

Showdateien und Presets lassen sich zwischen M32 und X32 ohne Konvertierung austauschen. In gemischten Setups arbeiten beide Konsolen nahtlos zusammen, was Flexibilität bei Tourneen und Installationen bietet.

Das Midas M32 positioniert sich als Premium-Variante derselben technologischen Plattform mit höherwertiger Verarbeitung und audiophiler Ausrichtung.

Welche Anschlüsse und Erweiterungsoptionen bietet das M32?

Analoge und digitale Schnittstellen

Die Rückseite bietet 32 XLR-Mikrofoneingänge und 16 XLR-Ausgänge. Zusätzlich existieren Monitoring-Outs und sechs Aux-Eingänge bzw. -Ausgänge, davon zwei parallel als Cinch-Buchsen ausgeführt. Das integrierte USB 2.0 Audio Interface ermöglicht 32×32 Kanäle bidirektionale Audioübertragung.

Modulare Netzwerkintegration

Über einen Kartenschacht lassen sich verschiedene Audio-Netzwerkprotokolle nachrüsten. Optional verfügbar sind Karten für AES50, Dante, MADI oder ADAT. Diese Erweiterbarkeit macht das M32 für Installationen in bestehende Netzwerkstrukturen interessant.

Optionale Erweiterungskarten

Besonders für feste Installationen in Kirchen oder Veranstaltungshallen ist die Dante-Karte relevant. Sie integriert das M32 in bestehende Netzwerk-Audio-Systeme und ermöglicht Mehrpunkt-Verbindungen über Standard-Netzwerkinfrastruktur.

Wie entstand das Midas M32?

Nach der Übernahme von Midas durch die Music Group entwickelte das Unternehmen das M32 als Premium-Ableitung der gemeinsam mit Behringer entwickelten X32-Plattform. Die Konsole repräsentiert den Versuch, Midas-Klangqualität in eine erschwingliche digitale Konsole zu bringen.

Die Entwicklung fokussierte sich auf die Implementierung der bewährten PRO-Serie-Vorverstärker in eine digitale Umgebung mit modernem Workflow. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Reduktion des Systemrauschens und die Verbesserung der mechanischen Qualität gelegt.

Wann kam das M32 auf den Markt?

  1. Übernahme und Entwicklung: Midas wird von der Music Group übernommen. Beginn der gemeinsamen Entwicklung mit Behringer an einer digitalen Plattform. Quelle: Fachberichte
  2. Musikmesse 2014: Öffentliche Präsentation des Midas M32 auf der Frankfurter Musikmesse. Vorstellung der technischen Spezifikationen mit 192-kHz-Wandlertechnik. Quelle: Bonedo
  3. Markteinführung: Launch als Premium-Variante der X32-Plattform mit Fokus auf audiophile Vorverstärker und hochwertige Verarbeitung. Quelle: Bonedo Test
  4. Kontinuierliche Firmware-Updates: Aktualisierungen auf Version 2.10 und höher, wobei Kompatibilität zum X32 erhalten bleibt.

Was ist gesichert und was bleibt unklar?

Etablierte Fakten Offene oder unklare Punkte
Marktpreis liegt bei etwa 2.890 Euro Langfristige Verfügbarkeit von Firmware-Updates nach Kauf
32 MIDAS PRO Vorverstärker verbaut Verfügbarkeit detaillierter PDF-Bedienungsanleitungen
Vollständige Kompatibilität mit Behringer X32 Planung konkreter Nachfolgemodelle
Deutlich geringeres Rauschen als X32 (messbar) Zukünftige Integration neuer Netzwerkprotokolle ohne Zusatzkarten
Entwicklung durch Music Group nach Midas-Übernahme Langfristiger Support-Zeitraum für Ersatzteile

Wie positioniert sich das M32 im Markt?

Das Midas M32 besetzt das professionelle Mid-Range-Segment für Live-Sound und Studioanwendungen. Zielgruppen sind Bands, Veranstaltungstechniker und kirchliche Einrichtungen, die hochwertige Vorverstärkung bei digitaler Flexibilität benötigen.

Die Integration mit Digital Audio Workstations über das USB-Interface und die Option zur App-Steuerung spiegeln aktuelle Trends in der Branche wider. Dabei konkurriert das Gerät direkt mit eigenständigen Digitalpulten sowie hybriden Lösungen. Ähnlich wie bei anderen komplexen Recherchethemen, wie etwa im Fall Meyer Hafner – Aktueller Recherchestand zum Cum-Ex-Fall, zeigt sich bei technischen Spezifikationen die Notwendigkeit präziser Quellenprüfung. Ähnlich wie bei anderen komplexen Recherchethemen, wie etwa im Fall Haaland Manchester City Anklagen, zeigt sich bei technischen Spezifikationen die Notwendigkeit präziser Quellenprüfung.

Die Strategie der Music Group, Midas-Technologie in einer erschwinglichen Preisklasse anzubieten, hat das M32 zu einer Referenz in seiner Kategorie gemacht. Die Unterscheidung zur Schwester-Marke Behringer bleibt dabei für Käufer relevant.

Wie urteilen Fachmagazine über das M32?

“Das Midas M32 erhält durchweg positive Bewertungen mit 5/5 Sternen. Die Hauptstärken sind die hervorragenden Mikrofonvorverstärker der PRO Serie und das intuitive Bedienkonzept.”

Bonedo.de Testbericht

“Das hochwertige Design mit angewinkeltem Display für bessere Übersichtlichkeit und die robuste Verarbeitung mit hochqualitativen Fadern, Schaltern und Encodern heben sich positiv ab. Besonders relevant ist das deutlich geringere Rauschen im Vergleich zum Behringer X32.”

Amazona.de Vergleichstest

Weitere Bewertungen betonen das flexible Routing-System und die Verfügbarkeit optionaler Erweiterungskarten für verschiedene Netzwerkprotokolle. Kritikpunkte bleiben marginal und beschränken sich auf Details wie das Display, das vom X32 übernommen wurde. Für technische Vergleiche jenseits der Audiotechnik bietet die Analyse zur Kuh – Anatomie, Mägen und Milchleistung einen Einblick in eine völlig andere Fachdomäne mit ähnlich detaillierten Spezifikationen.

Fazit: Für wen lohnt sich das Midas M32?

Das Midas M32 etabliert sich als erste Wahl für Tontechniker, die audiophile Vorverstärkerqualität mit der Flexibilität einer digitalen Konsole verbinden möchten. Die messbar geringere Rauschbeleuchtung gegenüber der X32-Plattform rechtfertigt den höheren Preis für professionelle Anwendungen. Wer bereits im X32-Ökosystem investiert hat, profitiert von der nahtlosen Kompatibilität. Für Neukäufer bietet das M32 eine solide Basis für Live-Events und Studioarbeit, die durch optionale Netzwerkkarten zukunftssicher bleibt.

Häufig gestellte Fragen zum Midas M32

Funktionieren Behringer X32-Showdateien auf dem Midas M32?

Ja. Beide Geräte nutzen identische Software und sind vollständig kompatibel. Speicherdateien lassen sich problemlos zwischen den Pulttypen austauschen.

Sind die Vorverstärker wirklich besser als beim X32?

Ja. Das M32 verwendet 32 MIDAS PRO Serie Vorverstärker, die in Messungen des Right Mark Audio Analyzer deutlich rauschärmer arbeiten, besonders bei hohen Gain-Einstellungen.

Welche Stageboxen sind mit dem M32 kompatibel?

Das M32 erkennt Behringer S16 Stageboxen und verbindet sich über AES50 fehlerfrei. Auch andere AES50-kompatible Stageboxen funktionieren problemlos.

Kann man das M32 über eine App steuern?

Ja. Über die integrierte Netzwerkschnittstelle lässt sich das M32 mit Tablets und Smartphones steuern, was für Wireless-Mixing bei Live-Events genutzt wird.

Welche Erweiterungskarten sind verfügbar?

Optional sind Karten für AES50, Dante, MADI oder ADAT erhältlich. Diese ermöglichen die Integration in bestehende Netzwerk-Audio-Systeme.

Ist das Display beim M32 anders positioniert als beim X32?

Ja. Das M32 besitzt ein angewinkeltes Display für bessere ergonomische Übersichtlichkeit, während das X32 eine flache Anordnung nutzt.

Wie viel kostet das Midas M32 aktuell?

Der Marktpreis liegt aktuell bei etwa 2.890 Euro. Das Gerät ist somit teurer als das Behringer X32, bietet dafür jedoch höherwertige Hardware.

Oliver Freddie Morgan Thompson

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Oliver Freddie Morgan Thompson

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