
Sterberegister Wien: Kostenlose Verstorbenensuche & Todesanzeigen
Wenn ein Familienmitglied oder Bekannter verstirbt, steht man oft vor der Frage: Wie finde ich heraus, ob und wann eine Person in Wien bestattet wurde, wo allein die Friedhöfe Wien GmbH über 300.000 Grabstellen verwaltet? Das Wiener Sterberegister ist ein Netz aus öffentlichen und nicht-öffentlichen Quellen; dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, welche Quellen Sie kostenlos nutzen können.
Sterbefälle in Wien (2023): 20.542 ·
Von Friedhöfe Wien betreute Friedhöfe: 46 ·
Online-Verstorbenensuche: kostenlos auf friedhoefewien.at ·
Zugang zum zentralen Sterberegister: nur für Berechtigte
Kurzüberblick
- Öffentliche Datenbank aller bestatteten Personen auf städtischen Friedhöfen (Friedhöfe Wien)
- Suche nach Name, Friedhof, Bestattungsjahr – kostenlos, kein Account nötig
- Aktuelle und anstehende Bestattungstermine (Bestattung Wien)
- Filter nach Datum oder Name, tagesaktuell
- Historische und aktuelle Todesanzeigen in Zeitungen (Trauerportal.at)
- Teilweise kostenpflichtig für ältere Ausgaben
- Geführt von Statistik Austria (Statistik Austria)
- Nicht öffentlich zugänglich, nur für berechtigte Stellen
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kennzahlen zum Wiener Sterberegister zusammen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anzahl der Wiener Friedhöfe | 46 |
| Jährliche Bestattungen | ca. 20.000 |
| Grabstellen gesamt | mehr als 300.000 |
| Zugang zum zentralen Sterberegister | nur für Berechtigte |
| Kosten der Verstorbenensuche (Friedhöfe Wien) | kostenlos |
Wie findet man heraus, ob eine Person verstorben ist?
Offizielle Sterberegister
Das zentrale Sterberegister in Österreich wird von Statistik Austria (Bundesanstalt für Statistik) geführt und ist nicht öffentlich zugänglich. Zugang haben nur Berechtigte wie Behörden oder Nachlassverwalter. Für Privatpersonen ist daher der erste Weg meist die Verstorbenensuche der Friedhöfe Wien.
Friedhofsdatenbanken
Die Verstorbenensuche der Friedhöfe Wien GmbH (städtischer Friedhofsbetreiber) erlaubt eine Suche nach Name, Friedhof oder Jahr der Bestattung. Die Suche startet, indem Sie die Suchkriterien eingeben und die Lupe neben dem Namen klicken. Die Datenbank umfasst Angaben zu allen auf den Friedhöfen der GmbH beigesetzten Personen – mit Ausnahme der konfessionellen Friedhöfe.
Todesanzeigen und Nachrufe
Viele Wiener Tageszeitungen wie Der Standard oder Kurier veröffentlichen Todesanzeigen. Das Portal Trauerportal.at bündelt Gedenkseiten und Anzeigen aus mehreren Quellen.
Anfrage bei Behörden
Eine offizielle Bestätigung des Todesfalls erhalten Sie nur durch eine Sterbeurkunde oder einen Registerauszug Tod. Die Ausstellung kostet laut oesterreich.gv.at (offizielles Bürgerportal) 11 Euro Bundesgebühr plus 2,10 Euro Bundesverwaltungsabgabe. Für die Sozialversicherung ist eine Todesbestätigung gebührenfrei.
„Die Ausstellung einer Sterbeurkunde kostet 11 Euro Bundesgebühr plus 2,10 Euro Bundesverwaltungsabgabe.“
Das bedeutet: Für die erste Recherche reicht die kostenlose Online-Suche, aber eine amtliche Bestätigung erfordert den Gang zum Standesamt.
Wie finde ich heraus, ob jemand in Österreich verstorben ist?
Zentrales Sterberegister (Statistik Austria)
Wie erwähnt, ist das zentrale Register nicht öffentlich. Wer Zugang benötigt (etwa als Nachlassverwalter), kann einen Antrag bei Statistik Austria stellen.
„Das zentrale Sterberegister wird von Statistik Austria geführt und ist nicht öffentlich zugänglich.“
Statistik Austria (Bundesanstalt für Statistik)
Landesarchive
Für historische Recherchen (vor 1938) ist das Wiener Stadt- und Landesarchiv (Magistrat Wien) die richtige Anlaufstelle. Die Totenbeschauprotokolle von 1648 bis 1920 sind online bei FamilySearch einsehbar. Das Verzeichnis der Verstorbenen (1868–1942) ist gedruckt und online im Wiener Archivinformationssystem (Stadt Wien) abrufbar.
Kirchenbücher und konfessionelle Register
Besonders für ältere Todesfälle vor der staatlichen Registrierung (vor 1868) sind Kirchenbücher unverzichtbar. Viele sind mittlerweile digitalisiert, zum Beispiel über FamilySearch.
Der Haken: Je weiter Sie in der Zeit zurückgehen, desto fragmentierter wird die Quellenlage. Das digitale Verzeichnis der Verstorbenen deckt nur 1920–1942 ab – davor helfen nur die Totenbeschauprotokolle.
Wer ist in Wien verstorben?
Verstorbenensuche der Friedhöfe Wien
Die Suche auf friedhoefewien.at (Friedhöfe Wien) ist die umfangreichste öffentliche Datenbank für bestattete Personen in Wien, wie auch Benu (Bestattungsvorsorge-Anbieter) bestätigt. Sie finden Namen, Friedhof und Bestattungsjahr – allerdings nur Personen, die auf einem städtischen Friedhof bestattet wurden.
Bestattungskalender der Bestattung Wien
Auf bestattungwien.at (kommunales Bestattungsunternehmen) finden Sie den Bestattungskalender mit aktuellen Terminen. Ideal, um zu erfahren, wann eine öffentliche Trauerfeier stattfindet.
Trauerportal.at
Das Trauerportal bietet Gedenkseiten und Todesanzeigen für Verstorbene in ganz Österreich. Ein Teil der Inhalte ist kostenfrei, für ältere Anzeigen kann eine Gebühr anfallen.
Das Muster: Je aktueller der Todesfall, desto einfacher die Suche – die Friedhofsdatenbank und der Bestattungskalender liefern binnen Minuten Ergebnisse.
Wie kann ich sehen, wer kürzlich verstorben ist?
Bestattungskalender der letzten Wochen
Der Bestattungskalender auf bestattungwien.at listet anstehende und vergangene Bestattungen. Sie können nach Datum oder Namen filtern – praktisch, wenn Sie etwa von einem Nachbarn hören, der kürzlich verstorben sein könnte.
Todesanzeigen in Tageszeitungen
Wiener Tageszeitungen wie Der Standard und Kurier veröffentlichen täglich Todesanzeigen. Manche bieten Online-Archive mit Suchfunktion – oft kostenpflichtig für ältere Ausgaben.
Online-Portale wie trauerportal.at
Auf trauerportal.at können Sie nach Namen, Ort und Datum suchen. Das Portal aktualisiert mehrmals täglich.
Für Angehörige, die schnell von einem Todesfall erfahren müssen, ist der Bestattungskalender die zuverlässigste Quelle – noch bevor eine Todesanzeige in der Zeitung erscheint.
Der Bestattungskalender ist damit die aktuellste Quelle für kürzliche Todesfälle.
Wie finde ich Todesanzeigen in Wien?
Tageszeitungen und Online-Archive
Die Wiener Zeitung sowie Standard und Kurier bieten historische und aktuelle Anzeigen. Archive sind meist über die jeweilige Mediathek zugänglich, teilweise kostenpflichtig.
Trauerportal.at
Wie oben beschrieben – zentrale Anlaufstelle für digitale Gedenkseiten und Todesanzeigen.
Friedhöfe Wien Verstorbenensuche (nur Bestattete)
Wichtig: Die Verstorbenensuche der Friedhöfe Wien erfasst ausschließlich Personen, die auf ihren Friedhöfen bestattet wurden. Personen, die in Wien verstorben, aber anderswo beigesetzt wurden, tauchen dort nicht auf.
Die Einschränkung: Wer eine Todesanzeige für eine nicht bestattete Person sucht, muss auf die Zeitungsarchive oder das Trauerportal ausweichen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verstorbenensuche in Wien
- Online-Suche starten: Rufen Sie friedhoefewien.at/verstorbenensuche auf. Geben Sie den Namen (oder Teile davon) ein und wählen Sie optional Friedhof oder Bestattungsjahr.
- Ergebnisse prüfen: Die Liste zeigt Name, Begräbnisort und Jahr. Klicken Sie auf den Eintrag für Details.
- Bestattungskalender checken: Falls der Todesfall sehr aktuell ist, suchen Sie auf bestattungwien.at im Bestattungskalender.
- Todesanzeigen durchsuchen: Nutzen Sie trauerportal.at für weiterführende Informationen.
- Amtliche Bestätigung anfordern: Wenden Sie sich an das Standesamt des Magistrats Wien (Zuständigkeit laut oesterreich.gv.at), um eine Sterbeurkunde zu bestellen.
Die Verstorbenensuche erfasst nur auf städtischen Friedhöfen bestattete Personen. Konfessionelle Friedhöfe wie der Jüdische Friedhof oder der evangelische Friedhof sind nicht enthalten. Prüfen Sie daher auch die konfessionellen Register.
Mit diesen Schritten sind Sie bestens gerüstet für die Recherche.
Bestätigte Fakten
- Friedhöfe Wien Verstorbenensuche ist öffentlich zugänglich (Friedhöfe Wien)
- Bestattungskalender zeigt tagesaktuelle Termine (Bestattung Wien)
- Zentrales Sterberegister ist nicht öffentlich (Statistik Austria)
Was unklar ist
- Ob alle Todesfälle in Wien in der Verstorbenensuche erfasst sind (nur bestattete Personen auf Friedhöfen Wien)
- Genaue Anzahl der Todesfälle pro Monat (nur Jahreswerte verfügbar)
- Ob konfessionelle Friedhöfe eigene Sterberegister online bereitstellen (oft nur analog)
- Ob die Daten der Verstorbenensuche vollständig sind (keine manuellen Nachträge)
„Angaben zu allen auf den Friedhöfen der Friedhöfe Wien GmbH beigesetzten Personen, mit Ausnahme der konfessionellen Friedhöfe“
Friedhöfe Wien GmbH (städtischer Friedhofsbetreiber)
Das Signal: Öffentliche Quellen decken den Großteil der Fälle ab. Für eine lückenlose Recherche müssen Sie jedoch mehrere Register parallel abfragen – das kostet Zeit.
Für Angehörige, die einen Todesfall in Wien recherchieren, ist die Entscheidung klar: Nutzen Sie die kostenlose Verstorbenensuche der Friedhöfe Wien zuerst – oder wenden Sie sich bei fehlenden Ergebnissen an das Wiener Stadt- und Landesarchiv. Für aktuelle Fälle liefert der Bestattungskalender die schnellste Antwort.
ns-quellen.at, bestattungsinfo.at, wien.gv.at, de.wikipedia.org, bestattung-himmelblau.at, youtube.com, oesta.gv.at, dbis.ur.de
Wer nach Verstorbenen in Wien sucht, findet im aktuelle Todesfallstatistiken des Magistrats eine wertvolle Ergänzung zu den historischen Sterberegistern.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich das Sterberegister Wien kostenlos einsehen?
Ja, die Verstorbenensuche der Friedhöfe Wien ist kostenlos. Das zentrale Sterberegister unterliegt Datenschutz und ist nicht frei zugänglich.
Brauche ich einen Account für die Verstorbenensuche?
Nein, die Suche läuft ohne Anmeldung.
Sind konfessionelle Friedhöfe in der Suche enthalten?
Nein, die Friedhöfe Wien GmbH deckt nur städtische Friedhöfe ab.
Was mache ich, wenn ich den Namen nicht genau kenne?
Sie können mit Teilen des Namens suchen oder das Bestattungsjahr als Filter verwenden. Die Suche ist tolerant bei Groß-/Kleinschreibung.
Erfasst die Verstorbenensuche auch eingeäscherte Personen?
Ja, sofern die Asche auf einem städtischen Friedhof beigesetzt wurde.
Wie bekomme ich eine amtliche Sterbeurkunde?
Bestellung online über das Wiener Stadt- und Landesarchiv (ab 1.1.1939) oder beim zuständigen Standesamt. Kosten: ca. 13,10 Euro.
Gibt es eine App für die Verstorbenensuche?
Die Friedhöfe Wien bieten keine App, die Website ist jedoch mobil optimiert. Der Bestattungskalender ist ebenfalls über den Browser nutzbar.
Die FAQ decken die häufigsten Unklarheiten ab.
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